Gebären im Vertrauen - Ausrichtung und Aufrichtung

Im Dezember 2019 habe ich unseren ersten Sohn Simon Alexius zu Hause geboren.
Aus Wellen der Zuversicht und des Vertrauens.
Mich hingebend.
Mich öffnend.
Der weiblichen Kraft vertrauend.
Brüllend wie eine Bärin, in mich gekehrt wie in einer Höhle.
Wir waren zur dritt, mein Partner, meine Seelenfreundin und ich.
Alleingeburt. Geplante Hausgeburt.
Singend, wiegend, auf dem Ball schwingend.
Perfekter Hormoncocktail.
Gebärinnenkraft.
Was brauche ich? Was braucht mein Baby?
Remember, why you came here.


Die Zeit der Schwangerschaft war für mich eine Zeit der Vorbereitung.
Der Vorbereitung auf meine Geburt als Mutter und auf die Geburt unseres Kindes.
Ich habe mich mental sehr viel mit kollektiven Glaubenssätzen zu Geburt und Schwangerschaft beschäftigt und immer wieder mich selbst gefragt, was glaube ich? Was fühle ich hierzu?
Für mich war es so wohltuend, mich immer mehr und mehr auf meine Körperin einzulassen, ihr zu vertrauen, zu spüren, wie weise sie ist.
Ihr zu vertrauen, dass sie intuitiv und in Verbundenheit mit allen Frauen, die jemals gebaren, alles so einleiten würde, wie es sein soll. Wie es unser Wohl und unser Bestes ist.
Mir war es ein wichtiges Anliegen, mentale Freiheit für den Geburtsprozess zu erlangen.
Ohne einen bestimmten Plan in meinem Kopf, wie es wann abzulaufen hat.
Ich fragte mich eher, wie möchte ich mich währenddessen fühlen?
Was soll mich umgeben? Welche Töne, welche Farben?
Welche Personen, welche Schwingungen?
Und neben dem Außen, das wir nicht immer beeinflussen können, kultivierte ich einen Raum in meinem Inneren, der mir stets Geborgenheit und Ruhe gibt.
In dem ich immer in meiner Mitte sein kann.
Für mich bedeutete die Geburt meine eigene Selbst-ermächtigung.
Ich wollte in Kontakt mit meiner Körperin kommen wie nie zuvor.
Ich wollte mir vertrauen und intuitiv auf mich hören, meine innere Stimme für wahr nehmen.

Gemeinsam beleuchten wir deinen Weg hin zu einer Geburt im Vertrauen und in Freude.

Ich bin als ausgebildete FlowBirthing Mentorin auch auf der FlowBirthing Internetseite gelistet - schau gerne auch
hier mal vorbei.

Mutter und Frau Sein - Austausch

Und dann liegt es da, dein Kind. 
Ich selbst habe von einigen Frauen gelesen, die schrieben "und plötzlich war es da". Damals dachte ich mir, naja, das ist doch nicht plötzlich, so nach 9 bis 10 Monaten. Und es ist es doch :)
Denn dann liegt es vor dir, ist immer da, geht nicht mehr weg, mutet sich zu, jederzeit. 
Zeigt sich mit allem, was in jedem Moment da ist, enthält dir nichts vor, lässt nichts weg.
Ist jederzeit voll da.
Das ist neu für uns Menschen. Denn, machen wir das selbst so? Ich würde mal behaupten, nein.
Wir haben gelernt, abzuschätzen, was man in welcher Situation bringen kann, wie viel man sich zeigen kann, was getragen wird, vom Gegenüber. Man berechnet, man kalkuliert, zeigt nur einen Teil.
Anders dein Kind. Es ist 100 %ige Präsenz. 
Und das fordert dich. Die eigene Geburtserfahrung verarbeitete ich mehrere Monate immer wieder teilweise, wenn ich Zeit hatte und in Stimmung dafür war.
Welche Eindrücke habe ich von der Geburtssituation in Erinnerung?
Was zehrt noch an mir?
Wie geht es mir damit, jetzt wieder alleine in meiner Körperin zu wohnen?
Wie geht es mir grundsätzlich jetzt mit mir? Bin ich stolz auf mich, wo ist Schmerz, wo ist Scham, wo ist Anklage?

 

An alle Mütter
Ich ehre deine weibliche Körperin. Ich ehre dein inneres weises Wissen, neues Leben entstehen zu lassen. Ich ehre deine stete Kraft, Leben in dir heranwachsen zu lassen, es zu hüten und in dir zu tragen. Innerlich zu wissen, wann die Zeit für Reife ist, wann die Zeit für Hüten ist und wann die Zeit für Gebären und Abnabeln ist. Du bist unglaublich weiblich weise und nährst in so wohltuender Form deine Körperin und dein Baby, das in dir sein erstes irdisches Zuhause fand. Du hast deinen inneren Raum, dein Essen, deine Wärme und Geborgenheit geteilt und immer wieder zur Verfügung gestellt. Du hast Platz gemacht und dich weiter werden lassen. Deine Organe sind beiseite gerückt, haben Platz gemacht für einen (oder mehrere) neue Menschen. Und auch nach der Geburt versorgst du dein Baby innerlich und äußerlich. Gibst deine Körperin her, deine Brüste, deine warme Haut, deine geschickten Hände. Du stellst dich in den Dienst des Lebens, des Heranziehens einer neuen Generation. Alle Ahninnen und Ahnen schauen behütend und liebend auf dich und deine Familie. In großen Kreisen stehen sie um uns und sehen wohlwollend auf uns und die Zukunft. Sie wünschen sich, dass es gut mit uns weiter geht. Liebe Mama, du gibst jeden Tag alles, was du zu geben hast, deine Energie, deine Liebe, deine Kreativität und deinen Schaffensgeist. Du gibst Licht und Liebe, Schutz und Halt, bis ein Anker, immer da für dein Kind. Auf dass es geliebt lebt in dieser, unserer Welt. Auf dass du dich liebst für genau die, die du bist. Großherzig, nachsichtig und mit all deinen Farben. Mit all deinen Gefühlen und Bedürfnissen. Du gehst über Grenzen, gibst einfach immer weiter. Stellst dich zur Verfügung, dienst. Egal welchen Job du bisher gemacht hast, dieser ist zäher. Dieser ist 24/7. Immer. Always. Du bist müde, zerzaust, es zieht und zerrt. Und du stehst wieder auf und gibst. Gibst auch das, was du in dir gerade gar nicht mehr spürst. Du nimmst es -woher auch immer- und gibst es. Ich weiß es. Du gibst es. Weil da dieses Baby ist, das dich braucht. Das ohne dich nicht kann. Das sich hingibt und vertraut. Nicht anders kann. Zum Glück. Und so wünsche ich dir den Mut und die Kraft und das Vertrauen in dich und das Leben, dass alles genau so richtig ist, wie es ist und du immer in innigem Kontakt mit dir selbst sein kannst. Dass du genau die richtige und gute Mutter bist für dieses Kind, das da vor dir liegt und dich mit großen Augen ansieht, rein, ohne Filter. Das dich anlacht, echt. Das schreit, ebenso echt. Das immer genau Jetzt ist, präsent, im Augenblick lebt. Es ist bei euch angekommen, weil ihr genau die richtigen Eltern für es seid. I know.

Und dann kommen da all diese Gefühle, deine bisherigen Strategien greifen nicht. Du spürst Hilflosigkeit, Zorn, Wut, Groll, Unsicherheit und viele mehr. Und es kommen Bilder hoch.
Von dir als Kind. Deine Zellen erinnern sich. Du erinnerst dich. Schmerzen kommen hoch.

Ich sehe dich. Von Herz zu Herz. Von Mama zu Mama. In Liebe und Verbundenheit, ich bin da für dich, Larissa.

In der Kategorie Energetische Heilung findest du für dich, dein Baby, deine Kinder und deine Familie verschiedene Heilungspfade, die dir und euch allen sehr gut tun können. Nimm gerne Kontakt mit mir auf und wir finden einen individuellen Pfad für dich und euch.

Häufige Themen sind zB:

* Kontaktaufnahme zur Babyseele vor oder während der Schwangerschaft
* Künstliche Befruchtung als Weg ins Leben: Achtsame Begleitung, Verarbeitung für Mutter und Kind (auch als erwachsenes Kind noch relevant)
* Verlorener Zwilling - alleingeborener Zwilling: Untersuchungen zufolge hat jeder 10. Mensch einen oder mehrere verlorene Zwilling(e). Dieses Thema ist bei uns bislang nahezu unbekannt und führt so zu viel unerklärlichem Leid und Schmerz während unseres Lebens. Die stete Suche nach der oder dem Einen, wahren Partner, eine Sehnsucht nach tiefer Innigkeit und Liebe, dem "passenden" Gegenstück, liegt sehr häufig in diesem traumatischen, vorgeburtlichen Trauma verborgen. Durch die Kontaktaufnahme und das Kennenlernen deines verlorenen Zwillings bzw. deiner verlorenen Zwillinge kann endlich eine tiefgehende Heilung für alle Beteiligten geschehen.
* Achtsame Geburtsverarbeitung für Mutter und Kind: Beispiele: durch eine gesetzte PDA haben Mutter und Kind das Gespür während des Geburtsprozesses füreinander verloren; zu schnelle Entnabelung von Mutter und Kind; fehlende Bondingphase uvm.
* Willkommensritual für Babys auf Erden
* Heilmeditation für Schreibabys, Essensverweigerer etc.